Warum die Praemien kantonal so unterschiedlich sind
Die Schweizer Krankenkassenpraemien werden pro Praemienregion festgelegt, nicht national. Jeder Kanton hat zwischen einer und drei Praemienregionen. Die Praemienhoehe spiegelt die regionalen Gesundheitskosten wider: Aerztedichte, Spitalinfrastruktur, Inanspruchnahme ambulanter und stationaerer Leistungen sowie die Kostenstruktur der lokalen Leistungserbringer.
Innerstaedte vs. laendliche Regionen
Das Monitoring zeigt ein klares Muster: Urbane Kantone mit hoher Aerztedichte (Basel-Stadt, Genf, Zuerich) weisen deutlich hoehere Praemien auf als laendliche Kantone (Appenzell, Nidwalden, Uri). Der Grund: Mehr Aerzte und Spitaeler fuehren zu hoeherer Leistungsnachfrage. Die Trend-Analyse zeigt zudem, dass die Schere zwischen Stadt und Land in den letzten Jahren langsam kleiner wird.
Praemienregionen innerhalb eines Kantons
Groessere Kantone wie Bern, Graubuenden oder St. Gallen sind in mehrere Praemienregionen unterteilt. Innerhalb desselben Kantons koennen die Praemien daher um 5 bis 12 Prozent variieren. Die Praemien-Datenbank enthaelt die Tarife fuer jede einzelne Praemienregion.
Handlungsempfehlung des Monitors
Unabhaengig vom Wohnkanton lohnt sich ein Vergleich der Versicherer innerhalb der eigenen Praemienregion. Die Daten zeigen: Selbst im teuersten Kanton (Basel-Stadt) betraegt die Differenz zwischen dem guenstigsten und dem teuersten Versicherer ueber CHF 100 pro Monat. Starten Sie Ihren Vergleich ueber krankenkasse-finden.ch.